Neue Broschüre: Şengal in den Fängen der Vernichtung

Im Laufe der Geschichte ist die ezidische Bevölkerung seit dem 19. Jahrhundert zahlreichen Massakern ausgesetzt gewesen, die über die Anfal-Operation bis zum Sinjar-Massaker reichen. Im Zuge jener Geschichte waren sie insgesamt dreiundsiebzig Völkermorden ausgesetzt, von denen der letzte von der Terrororganisation IS begangen wurde. Dieser wurde als Genozid, vor allem aber als ethnische Säuberung der ezidischen Bevölkerung beschrieben. Er fand nach Beginn des Krieges zwischen dem IS und der Autonomieregion Kurdistan im Nordirak statt.

Am 3. August 2014 fiel der IS in die Şengal Region ein, um seine Herrschaft und Gebiete auszuweiten. Kurz zuvor hatten sich die Peshmerga Streitkräfte plötzlich und ohne jeglichen Widerstand zurückgezogen und ihre Bevölkerung ihrem unvermeidlichen Schicksal überlassen, wobei Zehntausende Menschen aus Angst vor der Brutalität des IS gezwungen waren, auf den Berg Sinjar zu fliehen. Dort waren sie mehrere Tage gefangen und viele von ihnen starben an Hunger, Durst oder Krankheiten, während der Rest in die Hände des IS fiel.

Heute, sechs Jahre nach diesem Massaker, veröffentlichen wir dieses Dossier “Şengal in den Fängen der Vernichtung. Sechs Jahre nach dem Genozid und Feminizid an der ezidischen Bevölkerung”, um an die Opfer dieses Massakers zu erinnen und dieses Datum nicht zu vergessen und um in Kürze einen Rückblick auf das zu geben, was bisher getan wurde und welche Forderungen an den Irak und die internationale Gemeinschaft gestellt werden.
Hier findet ihr die deutsche und kurdische Version zum Lesen, Herunterladen und Weiterleiten.

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